Für mann und frau

Haarausfall bei Frauen


Über Alopezie & Haarausfall

'Androgenetic Alopezie', oder weibliche Glatzköpfigkeit, ist das Resultat von:

1. Haarausfall in einem abnormal hohen Ausmaße;
2. Haarwuchs in einer abnormal langsamen Geschwindigkeit;
3. Ersatz des normalen Haares durch kleinere, dünnere Haare.

 






Die durchschnittliche menschliche Kopfhaut enthält zwischen 100.000 und 150.000 Haare. Diese wachsen vom Follikel oder der Wurzel aus, unter der Haut. Das Haar wird an der Basis des Follikels von Blutgefäßen umgeben, die ihm Nährstoffe zum Wachsen zuführen. Jedes Haar durchläuft einen unabhängig von den anderen Haaren auf der Kopfhaut stehenden Wachstumszyklus (siehe oben).

Zu jedem Zeitpunkt sind ungefähr 90% der Haare auf dem Kopf in der Wachstumsphase, oder „Anagen“, während sich die anderen 10% in der Ruhephase, oder „Telogenen Phase“, befinden.

Die Anagenphase dauert zwischen 2-6 Jahren, nach der das Follikel eine kurze Übergangsphase („Catagen“) durchläuft und anschließend eine 2-4 Monate dauernde Ruhephase antritt. Nach der Telogen-Phase fällt das Haar auf natürliche Weise aus, und wenn es ersetzt worden ist, kehrt das Haar zur Anagenphase zurück. Ein gewisser Haarausfall ist normaler Bestandteil des Haarwachstumszyklus - im Durchschnitt fallen täglich 50 - 100 Haare aus der Kopfhaut aus.

Androgenetischer Alopezie betrifft ca. 50% der Frauen im Alter über 40 Jahren. Untersuchungen haben ergeben, dass bis zu 75% der Frauen im Alter von über 65 Jahren davon betroffen sind. Androgentic Alopezie zeigt sich bei Frauen und Männern in unterschiedlicher Form. Das Muster weiblichen Haarausfalls ist ein allgemeines Ausdünnen, überwiegend über dem oberen Teil und an den Seiten des Kopfes.

Die Ursachen für androgenetische Alopezie ist bis heute nicht vollständig erforscht, obwohl, wie der Name sagt, allgemein davon ausgegangen wird, dass sowohl hormonelle (androgen) als auch genetische Ursachen vorliegen. Von den vielen Hormonen, die das Haar auf der Kopfhaut regulieren, haben Androgene - die männlichen Geschlechtshormone - die größte Wirkung.

Während der Wechseljahre stellen viele Frauen fest, dass das Haar auf ihrem Kopf dünner wird - dies wird durch Veränderungen der Dihydrotestosteronmenge (DHT) in der Kopfhaut verursacht. Je länger der Follikel dem DHT ausgesetzt ist, umso kleiner wird das Follikel, das Haar selbst wird kürzer und dünner.


Die Anagenphase (Wachstumsphase) verkürzt sich, das heißt, es gehen noch mehr Haare verloren.  Wenn keine Behandlung erfolgt, setzt sich dieser Prozess fort, die Follikel werden zunehmend kürzer.

Androgenetic Alopezie bei Frauen entwickelt sich selten zu einer totalen oder Beinahe-Glatzköpfigkeit, wie es bei Männern der Fall ist, weil die Follikel bei Frauen am Leben bleiben. Durch Unterstützung besteht die Möglichkeit das Wachstum neuer Haare.

Neben der weiblichen Glatzköpfigkeit (Androgenetic Alopezie) sind die sonstigen gängigsten Formen von Haarausfall:

  • Alopezie Areata
    Die Ursachen für Alopezie Areata sind noch nicht völlig geklärt, man denkt aber, dass das Immunsystem des Körpers die Haarfollikel angreift. In einigen Fällen geht man auch von extremem psychischen Stress aus. Diese Form von Alopezie äußert sich als zufällig unbehaarte Flecken auf der Kopfhaut und wird normalerweise ohne Behandlung wieder ausgeglichen.
  • Dehnungsalopezie
    Durch langfristiges Dehnen des Haars, und gewöhnlich nur bei Menschen mit langen Haaren auftretend, kann eine Dehnungsalopezie beim Tragen bestimmter Frisuren wie Flechten und Pferdeschwänzen verursacht werden. Der Haarausfall verschwindet gewöhnlich, sobald die Ursache für die Dehnung beseitigt wird.

Es gibt zahlreiche andere Ursachen für Haarausfall, einschließlich bestimmter Leiden, Hautbesonderheiten, Medikatimenteneinnahme und gewisse Störungen und Krankheiten.

Wenn Sie durch die Ursache für Ihren Haarausfall beunruhigt sind, sollten Sie medizinische Hilfe suchen.

 

Wenn Sie durch die Ursache für Ihren Haarausfall beunruhigt sind, sollten Sie medizinische Hilfe suchen. Im Hinblick auf die Behandlung Ihres Haarausfalls ist es wichtig, zu verstehen, wie weit der Haarverlust fortgeschritten ist. Erstens sollte eine fehlerhafte Selbstdiagnose vermieden werden und zweitens sollten Ärzte und Fachleute über diese Informationen verfügen.

Mit der Ludwig-Skala können Sie überprüfen, wie weit Ihr Haarausfall bereits fortgeschritten ist:

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